Sanierungsfall Pfalzhalle (02/2012)
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- Veröffentlicht am Samstag, 18. Februar 2012 09:10
- Geschrieben von Super User
Handball-Verband muss investieren

1. Mai, Pokal-Endspiele in der Haßlocher Pfalzhalle: Diesen Termin gibt es bis auf Weiteres nicht mehr. Nachdem der Pfälzer Handball-Verband 2011 von dieser Regelung Abstand nahm (die Finals wurden in Albersweiler gespielt), gibt es nun ein Final Four, für das sich Vereine bewerben können. Inzwischen präsentiert sich die Verbandshalle mit neuem Dach.
Die Vision einer Komplettsanierung mit Umbau der Stätte, die 1951 als größte Sporthalle im Südwesten eingeweiht wurde, hat der Verband aufgegeben. Für den ersten Bau, eine Stahlkonstruktion, waren 150.000 DM veranschlagt gewesen, berichtet Günter Flohn in der Chronik „Volkssport Handball”. 3,5 Millionen Euro sollten nun investiert werden. Nicht finanzierbar, sagt PfHV-Vizepräsident Achim Hammer.
Der Waldseer, der die Sanierung betreut, geht stattdessen kleine Schritte. Im November begannen die Dacharbeiten, rund 315.000 Euro verschlingt die Iso-Dämmpaneele aus Stahltrapezblech. Im nächsten Schritt werde die Gasheizung erneuert (für geschätzt 250.000 Euro). Für beide Positionen gebe es etwa 250.000 Euro Zuschuss vom Land.
Die bisherige Gaststätte wird laut Hammer aufgegeben und umfunktioniert in einen Aufenthaltsraum mit kleiner Küche für Übernachtungsgäste. Weiterhin geplant sei die Umgestaltung des Geschäftsbereichs und des Übernachtungstrakts - „frühestens 2013, eher 2014”.
„Wir gehen davon aus, dass wir 35 bis 40 Prozent an Energiekosten einsparen”, sagte Hammer. 2009/10 betrugen sie rund 35.000 Euro/Jahr. Die Dachfläche wird an Pfalzsolar für eine Solaranlage verpachtet. Wie Max Huber von Pfalzsolar mitteilte, werden auf 1000 Quadratmetern 118 Kilowatt-Peak im Jahr geleistet, Strom für etwa 32 Vier-Familien-Haushalte. Nach 22 Jahren geht die Anlage in Verbandseigentum über.





